Innovationsverbund 'Recycling 4.0': Ministerin Honé übergibt Fördertafel

Übergabe (v.r.): Prof. Daniel Goldmann, Dr. Christoph Knieke, Prof. Andreas Rausch (alle TUC), Dr. Martina Lange (Ostfalia), Ministerin Birgit Honé, Prof. Alfons Esderts (TUC), Florian Pramme (Ostfalia) und Dr. Mark Mennenga (TU Braunschweig). Foto: Ernst

Niedersachsens Europaministerin Birgit Honé hat am 23. Februar die Fördertafel an die Kooperationspartner des Innovationsverbundes „Recycling 4.0 – Digitalisierung als Schlüssel für die Advanced Circular Economy” übergeben. Das Projekt wird von drei niedersächsischen Hochschulen getragen und durch Professor Andreas Rausch von der TU Clausthal koordiniert

An dem Innovationsverbund „Recycling 4.0” sind neben der TU Clausthal die TU Braunschweig sowie die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften mit insgesamt sechs Professuren beteiligt. Zwölf regionale Unternehmen kooperieren zudem in dem Projekt, das mit Hilfe einer dezentralen Cloud-Plattform eine innovative Kreislaufwirtschaft etablieren will.

Im Mittelpunkt stehen die Stoffströme bei neuartigen Fahrzeugsystemen. Gerade für die Entwicklung der Elektromobilität werden die Unternehmen in besonderem Maße auf die Wiederverwertung von Rohstoffen angewiesen sein. Ziel des Innovationsverbundes ist es, das Recycling in diesem Bereich sowohl ökonomisch als auch ökologisch effizienter zu gestalten. Mit dem Innovationsverbund weiten die beteiligten Hochschulen ihre Recycling-Kompetenz im Bereich der Elektromobilität aus und verbinden sie mit ihrer Kompetenz in der Informationstechnologie. Das Projekt stärkt die Entwicklung der im Ausbau befindlichen Recyclingregion.

Europaministerin Honé lenkte bei ihrer Rede im Senatssitzungszimmer der TU Clausthal den Blick auf die positive regionale Entwicklung: „Der Innovationsverbund ist ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft, wie wir sie im Südniedersachsenprogramm fördern.” Fast 50 Prozent der Gesamtkosten von 1,55 Millionen Euro werden von der Europäischen Union beigesteuert. Aber auch das Land wird einen nicht unerheblichen Anteil tragen.

Professor Rausch betonte die Vielseitigkeit des Innovationsverbundes und die Chancen, die sich daraus ergeben: „Der Gedanke des Recyclings auf der einen Seite und die IT-Anwenderkompetenz auf der anderen ergeben eine optimale Verknüpfung.” Und Professor Daniel Goldmann (TU Clausthal) ergänzte: „Die drei Hochschulen, die ebenso wie eine Reihe der beteiligten Unternehmen Partner des Recyclingclusters REWIMET sind, erweitern damit ihre Aktivitäten in diesem Verbund.” (Quelle: mit dem Projektbüro Südniedersachsen abgestimmte Presseinformation)